Geht es dir morgens auch manchmal so? Du stehst vor einer kleinen Sammlung an Dosen und Kapseln – Vitamin D, Magnesium, vielleicht etwas für die Nerven oder die Gelenke – und fragst dich: Macht das eigentlich alles Sinn? Oder ist das nur Geldverschwendung? Reicht eine gesunde Ernährung nicht völlig aus?
Lass mich dich direkt beruhigen: Den Körper in der Lebensmitte gezielt zu unterstützen, ist eines der besten Dinge, die du für dich tun kannst! Eine brandaktuelle Studie der Harvard-Universität hat kürzlich schwarz auf weiß belegt: Weltweit leiden Milliarden Menschen unter einem massiven Mangel an wichtigen Mikronährstoffen wie Jod, Kalzium, Vitamin E und Eisen.
Unsere Böden sind heute oft nährstoffärmer, unser modernes Stresslevel verbraucht Unmengen an Energie und in den Wechseljahren ändert sich unser Stoffwechsel durch das sinkende Östrogen und Progesteron noch einmal komplett. Der Bedarf an bestimmten Nährstoffen steigt, während die Aufnahmefähigkeit des Darms manchmal nachlässt.
Damit du nicht blind irgendwelche Pillen schluckst und deine Nährstoffe auch wirklich dort ankommen, wo sie gebraucht werden (nämlich in deinen Zellen!), gibt es ein paar wichtige Spielregeln. Hier ist dein ultimativer Praxis-Guide!
1. Woher weiß ich, was mir fehlt? Richtig messen lassen!
Bevor du etwas einnimmst, solltest du deinen Ist-Zustand kennen. Der klassische Fehler: Wir gehen zum Arzt, lassen ein kleines Blutbild machen und bekommen die Aussage: "Alles in der Norm." Trotzdem fühlen wir uns erschöpft.
Das liegt oft daran, dass in der Standardmedizin nur nach echten Krankheitswerten gesucht wird. Für eine strahlende Gesundheit und Vitalität brauchen wir aber optimale Nährstoffspiegel – sogenannte Gesundmachwerte. Zudem werden wichtige Mineralien wie Magnesium oder Zink oft nur im Blutserum gemessen. Da sich diese Stoffe aber in unseren Zellen befinden, sieht man einen Mangel erst, wenn man das Vollblut (also auch das Innere der roten Blutkörperchen) untersucht.
Mein Tipp: Suche dir eine Praxis, die ganzheitlich arbeitet und gezielte Vollblutanalysen für Mikronährstoffe anbietet.
2. Die wichtigsten Helfer in den Wechseljahren
Jeder Körper ist anders, aber es gibt ein paar absolute Basis-Nährstoffe, die in der Perimenopause und Menopause für uns Frauen besonders wichtig werden:
Vitamin D3 & K2: Östrogen schützt unsere Knochen. Sinkt es ab, steigt das Osteoporose-Risiko. Vitamin D3 ist (zusammen mit Calcium) essenziell für starke Knochen, ein robustes Immunsystem und auch für unsere Psyche.
B-Vitamine: Die absoluten Nerven-Nahrungen! Sie helfen bei Müdigkeit, Antriebslosigkeit und unterstützen das Gehirn im Kampf gegen den "Brain Fog" (Gehirnnebel).
Magnesium: Wenn du schlecht schläfst, unruhig bist oder zu Wadenkrämpfen neigst, ist Magnesium dein bester Freund. Es entspannt Muskeln und Nerven.
Omega-3-Fettsäuren: Sie sind unglaublich wichtig für unser Herz-Kreislauf-System, wirken stark entzündungshemmend und halten unsere Zellwände geschmeidig.
3. Das richtige Timing: morgens oder abends?
Der beste Einnahmezeitpunkt ist der, der sich für dich gut in den Alltag integrieren lässt. Dennoch kannst du die Wirkung optimieren, wenn du auf die innere Uhr deines Körpers hörst:
Die Wachmacher (morgens/mittags): Alles, was den Energiestoffwechsel anregt, solltest du eher in der ersten Tageshälfte einnehmen. Dazu gehören Vitamin C, B-Vitamine und das Coenzym Q10. Nimmst du sie zu spät abends, können sie dich buchstäblich wachhalten.
Die Entspanner (abends): Nährstoffe, die das Nervensystem beruhigen und die Muskeln entspannen, sind perfekt für den Abend. Der absolute Klassiker hierfür ist Magnesium.
Die Sensiblen (Zum Essen): Manche Nährstoffe können auf nüchternen Magen zu leichter Übelkeit führen. Zink, Eisen, Vitamin C und B-Vitamine solltest du daher am besten zu einer Mahlzeit einnehmen. Fettlösliche Vitamine (A, D, E, K) brauchen ohnehin immer etwas Fett aus der Nahrung, um vom Körper aufgenommen zu werden.
4. Dreamteams: Welche Nährstoffe sich gegenseitig verstärken
Die Natur ist ein Teamplayer. Einige Nährstoffe brauchen einen Partner an ihrer Seite, um richtig funktionieren zu können:
Eisen + Vitamin C: Der absolute Klassiker. Ein Glas Orangensaft oder ein Vitamin-C-Präparat zur Eisentablette erhöht die Aufnahme des Eisens im Darm enorm.
Vitamin D + Magnesium: Ein oft unterschätztes Dreamteam! Dein Körper braucht zwingend Magnesium als eine Art "Zündschlüssel", um Vitamin D überhaupt in seine aktive, nutzbare Form umzuwandeln.
Vitamin D + Calcium (und K2): Fast jeder weiß: Vitamin D sorgt dafür, dass Calcium aus der Nahrung überhaupt aus dem Darm ins Blut aufgenommen werden kann. (Tipp: Vitamin K2 sorgt dann im letzten Schritt dafür, dass das Calcium auch wirklich in die Knochen transportiert wird).
5. Bitte nicht mischen: Diese Kombinationen blockieren sich
Hier passieren im Alltag die häufigsten Fehler! Manche Mineralstoffe konkurrieren im Darm um denselben „Eingang“ in den Körper:
Eisen niemals mit Calcium, Magnesium oder Zink: Diese Mineralstoffe blockieren die Eisenaufnahme. Lass am besten 2 bis 3 Stunden Abstand zwischen der Einnahme. (Auch Kaffee und Schwarztee blockieren Eisen massiv!).
(Mein Tipp: Nimm Eisen zum Beispiel morgens zum Frühstück mit etwas Vitamin C, und dein Magnesium ganz entspannt abends vor dem Schlafengehen!)
6. Qualitäts-Check: Darauf musst du beim Kauf achten
Ein hoher Preis ist nicht immer ein Garant für gute Qualität. Drehe die Dosen beim Kauf um und achte auf diese Dinge:
Keine unnötigen Zusätze: Ein gutes Präparat braucht keine künstlichen Farbstoffe, Aromen, Süßstoffe oder chemische Füllstoffe.
Sinnvolle Bioverfügbarkeit: Die Form des Nährstoffs entscheidet, wie gut er vom Körper aufgenommen wird. Bei Magnesium ist zum Beispiel Magnesiumbisglycinat sanft zum Magen und hoch wirksam, während billiges Magnesiumoxid oft kaum im Körper ankommt.
Transparenz & Labor Prüfung: Achte darauf, dass der Hersteller seine Produkte regelmäßig von unabhängigen Laboren auf Verunreinigungen prüfen lässt.
Mein Tipp für deine Suche
Der Markt an Nahrungsergänzungsmitteln ist riesig und oft unübersichtlich.
Ich habe hier bei mir zu Hause selbst einige ausgewählte Produkte der
deutschen Manufaktur NATURTREU im Schrank stehen
und schätze deren Philosophie sehr.
Was diese Produkte für mich so empfehlenswert macht: Sie verzichten komplett auf chemische Zusätze, produzieren zu 100 % vegan und lassen wirklich jede einzelne Charge in Deutschland laborprüfen. Zudem kombinieren sie oft Nährstoffe, die sich perfekt ergänzen (sogenannte Dreamteams), sodass man nicht unzählige verschiedene Dosen kaufen muss.
Wenn dir die Produkte gefallen und du über diesen Link bestellst, erhalte ich ein kleines Dankeschön in Form einer Provision. Dich kostet das keinen Cent mehr! Du hilfst mir damit aber sehr, Frauen-Balance weiterhin mit so viel Herzblut für dich zu betreiben
(und sicherst mir vielleicht den nächsten Cappuccino beim Schreiben).
Danke, dass du Frauen-Balance begleitest!
Mein Fazit
Nahrungsergänzung ist kein Ersatz für eine vollwertige, bunte Ernährung – aber sie ist ein wunderbares, unterstützendes Werkzeug, um Nährstofflücken zu schließen. Lerne deinen Körper kennen,
lass deine Werte checken und unterstütze dich dann ganz gezielt.
So kommst du mit viel mehr Energie durch diese Wandelzeit.
